Nicht zu verwechseln mit Verschlüsselungsprotokollen
Symmetrische Verschlüsselung
- Gleicher Schlüssel zur Ver- und Entschlüsselung
- höhere Geschwindigkeit als asymmetrische Verschlüsselung
- Schlüsselaustausch muss über sicheren Kanal geschehen, z.B.
- persönlich
mit asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren z.B. Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch (=> Hybride Verschlüsselung)
- Blockchiffren
- ver-/entschlüsseln feste Anzahl von Zeichen (Block) auf einmal
- Stromchiffren
- ver-/entschlüsseln einzelne Zeichen
Verfahren
Kopiert von hier
AES (Advanced Encryption Standard) oder Rijndael: der US-amerikanische Verschlüsselungsstandard, Nachfolger des DES; von Joan Daemen und Vincent Rijmen entwickeltes Blockverschlüsselungsverfahren
DES (Data Encryption Standard) oder Lucifer: bis zum Oktober 2000 der Verschlüsselungsstandard der USA. Lucifer, das Verfahren, wurde 1974 von IBM entwickelt. Die Version für Privatanwender heißt Data Encryption Algorithm (DEA).
Triple-DES: eine Weiterentwicklung des DES-Verfahrens; dreimal langsamer, aber um Größenordnungen sicherer
IDEA (International Data Encryption Algorithm): ein 1990 an der ETH Zürich entwickeltes Blockverschlüsselungsverfahren; Software-patentiert von Ascom Systec; Anwendung in PGP
Blowfish: 1993 von Bruce Schneier entwickeltes Blockverschlüsselungsverfahren, unpatentiert
QUISCI (quick stream cipher): sehr schnelles Stromverschlüsselungsverfahren von Stefan Müller 2001 entwickelt, unpatentiert
Twofish: Blockverschlüsselungsverfahren, vom Counterpane Team; wird u.a. in Microsoft Windows eingesetzt.
CAST-128, CAST-256: Blockverschlüsselungsverfahren von Carlisle M. Adams, unpatentiert
RC2, RC4, RC5, RC6 („Rivest Cipher“): mehrere Verschlüsselungsverfahren von Ronald L. Rivest
Asymmetrische Verschlüsselung
- Verschlüsselung mit Paar aus Public-/Private-Key